Metallbauerinnen und Metallbauer machen alles aus Metall wie zum Beispiel: Treppen-, Wintergärten-, Tore-, Fassaden-, Tragkonstruktionen-, Treppengeländer-, Ladeneingänge-, Schaufensterkonstruktionen und noch vieles mehr.
Gebaut wird immer und überall. Überall wo tragfähige Elemente gefragt sind, kommt Metall ins Spiel und mit ihm die Metallbauerin und der Metallbauer. Kein Wunder bietet dieser vielseitige und anspruchsvolle Beruf eine Reihe interessanter Zukunftsperspektiven.
Wenn Schweissen, Fräsen, Bohren, Biegen und Verputzen so ganz nach deinem Geschmack sind, bringst du die erste Voraussetzung für diesen Beruf mit. Wenn du im Kopf genauso flexibel bist wie mit deinen Händen, schon die zweite. Und wenn du gar noch zupacken kannst und willst, bist du schon so etwas wie die geborene Metallbauerin oder der geborene Metallbauer.
Ob du definitiv die richtige Frau oder der richtige Mann für diese Ausbildung bist, findest du am besten mit einer Schnupperlehre heraus.
Die Ausbildung zur Metallbauerin und zum Metallbauer dauert vier Jahre. Nach bestandener Abschlussprüfung bist du Metallbauerin oder Metallbauer mit eidg. Fähigkeitsausweis. Das ist ein guter Anfang. Ein sehr guter sogar. Besonders, wenn du ab dem 2. Lehrjahr an einem zweiten Tag die Schulbank drückst und die BMS absolvierst.
Danach kannst du prüfungsfrei in eine Ingenieurschule HTL eintreten, eine Zusatzausbildung
zum Metallbauzeichner absolvieren oder eine Ausbildung zum Projektleiter ins
Auge fassen. Zudem kannst du dich an der Schweizerischen Metallbautechnikerschule
in Basel einschreiben und dich während zwei Semestern zum Metallbauwerkstattleiter
oder zum Metallbauplaner mit eidgenössischem Fachausweis weiterbilden. Wenn
du noch höher hinaus willst, kannst du nach weiteren zwei Semestern die höhere
Fachprüfung zum Metallbaumeister oder zum Metallbauplanermeister ablegen.
Und wenn du gar den beruflichen Gipfel erklimmen willst, kannst du nochmals
vier Semester sie Schulbank drücken und dich zum Metallbautechniker TS weiterbilden.
Kurz: Du kannst eine ganze Menge. Wenn du willst. Auch als Frau. Wenngleich
wir bei dieser Aufzählung für einmal nur die männliche Schreibweise gewählt
haben, damit man ( und frau) den Text überhaupt noch lesen kann.
| Adrian Bühler, Lehrlingsausbildner Die 4 Lernenden: Simon, Etienne, Pascal, Christoph |